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Schock für die Vielseitigkeit

Wir üben unseren Sport aus, nicht weil wir es aus Prestige oder Geldfragen machen, sondern weil wir ihn lieben, dieses Gefühl, mit einem Pferd alle, auch unbekannte und neue Herausforderungen, meistern zu können, Vertrauen in die Fähigkeiten und Instinkte des Sportpartners zu haben und mit einem guten Abschneiden in der Prüfung, sei es auch mal außerhalb einer Platzierung zufrieden nach Hause zu fahren. Das treibt uns jeden noch so ungemütlichen Tag in den Stall, läßt uns unser Pferd aufsatteln und uns stundenlang mit denselben Lektionen beschäftigen, wenn sich andere lieber an Sandstränden aufhalten oder in Diskos Vergnügung suchen. Es ist noch keine Woche her, wo ich einer Reiterkollegin gesagt habe, ja ein Reiter muß leidensfähig sein, sonst hält er sich nicht lange in dem Sport, wenn wieder einmal das  beste Pferd im Stall sich verletzt hat und für ein paar Wochen ausfällt und damit auch natürlich das Lieblingsturnier. Verletzte Pferde und auch der Verlust von Pferden trifft jeden Reiter hart, aber noch schlimmer ist der Verlust eines Reiterkollegen, noch dazu wenn er noch keine 25 Jahre alt wurde. Sebastian Steiner ist in einer CIC *** Prüfung in Italien so schwer gestürzt, dass er noch am Turnierplatz seinen Verletzungen erlag. Er und sein Vater waren regelmäßig bei uns zum Geländetraining, vor zwei Wochen erst und es ist kaum vorstellbar, dass er jetzt nicht mehr unter uns ist. Unter den Buschreitern herrscht überall ein sehr freundschaftliches Verhältnis und eine Verbundenheit über die Grenzen hinweg, so dass man sich auf jedes Turnier auch als gesellschaftliches Ereignis freut. So eine tragische Nachricht geht wie eine Schockwelle durch die ganze Szene und versetzt alle Beteiligten in tiefe Trauer und Nachdenklichkeit. Man darf bei der ganzen Euphorie, die im Moment im Vorfeld eines so bedeutenden Ereignisses wie die Weltreiterspiele, auf die sich alles konzentriert, in Deutschland auch mit berechtigten Hoffnungen auf Medaillen, nicht vergessen, dass wir einen gefährlichen Sport ausüben. Und jeder von uns Reitern muß einsehen, dass die ganzen Diskussionen und Kommitees und Reglements seitens der FEI zum Thema Sicherheit notwendig sind, um unseren Sport auf Dauer zu retten. Nicht jede Regelung ist der Weisheit letzter Schluß und wird die Zeit überdauern, aber die Entwicklung darf nicht stillstehen und alle Beteiligten, Veranstalter, Offizielle und Reiter müssen das gleiche Ziel vor Augen haben, gute Prüfungen zu erleben.

 

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