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erste Turniererfolge und eine Sensation

Seit April ist nun der Winter endlich auch in unseren Breiten gewichen, und die Turniersaison konnte ohne größere Ausfälle doch wie gewohnt starten. Unsere Pferde sind alle gesund und fit durch die kältere Jahreszeit gekommen und so haben sich ziemlich schnell die ersten Erfolge eingestellt. Sehr erfreulich ist, dass die 6-jährige Stute Real Joyfull trotz ihres Ausfalls letztes Jahr sofort an die ursprüngliche Leistung anknüpfen konnte, und sowohl im ersten Start in einem Stil-gelände A und auch in zwei Geländepferde L platziert war, und in den beiden letzteren auch noch Noten über 8 erhalten hat und somit die Chance auf eine Qualifikation zum BuCha in Warendorf besteht. Die 5-jährige Tralee Mine, die wir erst im Herbst wegen ihres zarten Körperbaus in die Arbeit genommen haben, strafte uns alle Lügen, indem sie bereits bei ihrem zweiten öffentlichen Auftritt in einer Geländepferde A soviel Power, Mut und Talent an den Tag legte, dass sie mit einer 8,3 knapp geschlagene Zweite in einem 30 Pferde Starterfeld war. Somit ist nun neben Ashley Mine das nächste Fohlen der wunderbaren Tara xx auf dem besten Weg sich in Warendorf mit der Creme de la Creme der jeweiligen Jahrgänge zu messen. Der mittlerweile 7-jährige Age of Aquarius ist nun etwas gereifter und so konnten wir in einem Stilspringen M in Schwaiganger den dritten Platz erzielen. Unser Deckhengst Persson erstaunt uns täglich durch seine Rittigkeit und Leistungsbereitschaft und somit habe ich es gewagt den 4-jährigen mit zum Jungpferdecup in München zu nehmen, auch um zu sehen, wie er sich benimmt, nachdem ja jetzt schon einige Stuten von ihm tragend sind, und sich so mancher Hengst ja mit zunehmendem Deckeinsatz  nicht mehr so benimmt wie es sein soll. Persson hingegen erledigt alle ihm gestellten Aufgaben sehr professionell, sehr konzentriert und bemüht und  hat  in beiden Runden der Springpferde A Noten über 7 erhalten. Meine Hoffnung ihn im Springen vorzustellen zu können hat sich erfüllt und somit muß ich mich nicht mit den Reitpferdeprüfungen auseinandersetzen. Und die Freude über die kommenden Fohlen aus unseren Vollblutstuten wächst auch umso mehr. Der Vollständigkeit halber möchte ich noch eine Platzierung von Ashley Mine in einem Stilgelände L erwähnen, bevor ich zur eigentlichen Sensation komme. Asih, der Oldie in unserem Turnierstall, hat die Saison begonnen, wie er letztes Jahr beendet hat, als gutes Geländepferd mit enormen Galoppiervermögen sicher über L und M. Nach dem CIC** in Kreuth war ich der Ansicht, dass es an der Zeit sei, zu testen, ob er auch über die Qualitäten eines *** Pferdes verfügt und habe von unseren Bundestrainern die Startgenehmigung für den Weltcup in Marbach erhalten. Auf den ersten Blick ein gewagtes Spiel, doch ich habe schon seit 1991 zu meiner Juniorenzeit die Strecke in Marbach geliebt und immer ein gutes Gefühl über die Hügel rund um das Eicheleswäldle gehabt, egal wie schwer die Hindernisse erschienen. Es gibt einfach Plätze, wo man immer den richtigen Go findet und bei mir ist so ein Platz Marbach. Obwohl ich seit 2003 dort nicht mehr am Start war, ist es mir nach der Ankunft vorgekommen als sei es gestern gewesen und die Zuversicht und Freude auf einen schönen und anspruchsvollen Geländetag hat sich unmittelbar eingestellt. Das schlechte Wetter am Freitag und die erste Geländebesichtigung, eine Weltcupprüfung ist halt doch richtig schwer gebaut, hielt die Euphorie dann etwas in Grenzen, doch mit der zweiten Besichtigung hat sich dann die positive Vorfreude auf eine richtige Herausforderung und die Zuversicht, das richtige Pferd dafür zu haben, wieder durchgesetzt und ich konnte es gar nicht erwarten, das Piepen der Startuhr zu hören. Ich hab mir von Anfang an vorgenommen, alle direkten Wege zu nehmen, aber nicht zu sehr aufs Gas zu drücken, um noch genügend Sprit im Tank  für die konditionell anspruchsvolle zweite Hälfte des Kurses zu haben. Alles hat sich wie vorhergesehen mit schönen Vorwärtsdistanzen lösen lassen und wir hatten keinerlei Probleme und so richtig Spaß gehabt. Dass am Schluß dank der großzügigen Dotierung seitens der FEI und dem Hauptsponsor HSBC dann auch noch eine Platzierung dabei herausspringt, damit habe ich gar nicht gerechnet. Es zeigt jedenfalls, dass es nie zu spät ist und man manchmal Bauchgefühl und Instinkt vertrauen muß.

 

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